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Welche Qualität soll man nehmen?

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Die Liste wirkt eindeutig und ist es größtenteils auch, aber zwei Dinge daran führen wirklich in die Irre — und eines davon wird dich überraschen.

Eine Tabelle streicht die vom Stream angegebenen Breiten durch und ersetzt sie durch die echten: 3840 wird 2880, 426 wird 134 bei einem hochkant gefilmten Handyvideo.
Mit ffprobe an mehreren Videos gemessen. Die angegebene Breite ist ein nominelles 16:9-Etikett; die Höhe ist der Teil, der immer stimmt.

Die Liste ist nach der Höhe benannt, nicht nach der Breite

Eine Qualität ist danach benannt, wie viele Zeilen hoch sie ist. 720p sind 720 Zeilen. 4K sind 2160 Zeilen. Die Breite ist das, was die Form des Videos vorgibt.

Das ist wichtiger, als es klingt, denn das von BoyFriendTV veröffentlichte Stream-Verzeichnis gibt immer Breitbild-Breiten an — 3840×2160, 1920×1080, 1280×720, 854×480, 426×240 — unabhängig vom tatsächlichen Video.

Gegen die echten Dateien mehrerer Videos geprüft: Die Höhe stimmt immer, die angegebene Breite oft nicht. Ein 4:3-Video mit dem Etikett 426×240 ist in Wahrheit 320×240. Ein hochkant gefilmtes Handyvideo mit demselben Etikett ist 134×240. Deshalb zeigt dieses Werkzeug die Zeilenzahl und die geschätzte Größe und druckt keine Breite, von der es weiß, dass sie falsch sein kann.

Was jede Stufe kostet

Für ein fünfeinhalbminütiges Video, gemessen: 240p rund 20 MB, 480p rund 43 MB, 720p rund 83 MB, 1080p rund 142 MB und 4K rund 397 MB.

Das wächst mit der Länge. Ein zwanzigminütiges Video in 1080p liegt über einem halben Gigabyte, und die Zeit zum Holen wächst genauso.

4K lohnt sich oft nicht

Eine 4K-Stufe existiert nur, wenn die hochladende Person sie geliefert hat, und auf einer solchen Seite ist die Quelle häufig eine Handyaufnahme, die irgendwo unterwegs hochskaliert wurde. Du zahlst die fünffache Größe und die fünffache Wartezeit für eine Datei, die vielleicht nicht mehr echte Details enthält als die 1080p.

Wenn das Video in 720p weich aussieht, sieht es in 4K weich und riesig aus.

Auf dem Handy: 720p

Die ganze MP4 wird im Arbeitsspeicher zusammengebaut, bevor dein Browser sie auf den Speicher schreibt. Auf einem Rechner ist das kein Problem. Auf einem Handy ist eine 400-MB-Datei, die in einem Browser-Tab entsteht, genau die Stelle, an der es scheitert — das System kann den Tab mittendrin zurückholen, und alles ist weg.

720p ist auf dem Handy die vernünftige Obergrenze, und auf einem Handydisplay ist es auch der Punkt, jenseits dessen du kaum noch einen Unterschied siehst.

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